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Erfolgreicher Schlag gegen Arzneimittelfälscher im Internet
In der vergangenen Woche haben INTERPOL und die „International Medical Products Anti-Counterfeiting Taskforce“ (IMPACT) der WHO die Betreiber verdächtiger Internet-Apotheken überprüft. Mit Hilfe von Polizei und Zoll haben sie bei der Aktion „Pangea 2“ fast 167.000 gefälschte Tabletten aus dem Verkehr gezogen. Insgesamt 751 Internet-Seiten in 24 Ländern wurden als illegal eingestuft. Laut Angaben des Deutschen Bundeskriminalamtes (BKA) wurden 72 von ihnen sofort abgeschaltet. Zusätzlich beschlagnahmten die Fahnder 995 Postsendungen.
In Deutschland wird derzeit in sechs Fällen wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt. In den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen nahmen die Fahnder umfangreiches Beweismaterial, darunter angebliche Nahrungsergänzungsmittel aus dem Lifestyle- und Bodybuildingbereich, nicht zugelassene beziehungsweise gefälschte Potenzmittel, anabole Steroide und Wachstumshormone unter Verschluss. Die Medikamente enthielten zum Teil andere Wirkstoffe oder Dosierungen als auf der Verpackung angegeben. Teilweise fehlte die Produktbeschreibung (Beipackzettel oder Verpackung) in deutscher Sprache.
Quellen: Pharmazeutische Zeitung: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=31758
beziehungsweise BKA: http://www.bka.de/ (Meldung vom 19.11.2009 unter dem Button „Presse“).
24.11.2009
EAASM veröffentlicht Newsletter November 2009
Die European Alliance for Access to Safe Medicines (EAASM) hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Die November-Ausgabe steht in englischer Sprache online zum Download bereit und befasst sich mit folgenden Themen:
- Neuzugänge: Die EAASM begrüßt drei weitere Organisationen in ihren Reihen: Die Patientenvereinigung „Thalassaemia International Federation (TIF)“, die Non-Profit-Organisation „Healthcare Compliance Packaging Council (HCPC)“ und das Unternehmen NanoGuardian sind nun ebenfalls Mitglieder der Allianz.
- Aufklärungsarbeit: Jim Thomson, Vorsitzender der EAASM, ist ein gefragter Redner auf Konferenzen in Europa und Nordamerika. Er informiert über das Engagement der Organisation und klärt unter anderem darüber auf, welche Risiken Patienten eingehen, die Medikamente online bestellen.
- EAASM-Report: Die EAASM veröffentlicht in Kürze ihren aktuellen Bericht „Packaging Patient Protection“. Er enthält Empfehlungen zur geplanten europäischen Gesetzgebung für mehr Patientensicherheit und richtet sich vor allem an europäische Meinungsbildner und Politiker.
Weitere Informationen der EAASM und alle bisherigen Ausgaben des Newsletters finden Sie hier:
http://www.eaasm.eu/Media_centre/Articles
13.11.2009
EAASM veröffentlicht Newsletter Herbst 2009
Die European Alliance for Access to Safe Medicines (EAASM) hat eine neue Ausgabe ihres Newsletters veröffentlicht. Die Herbst-Ausgabe steht in englischer Sprache online zum Download bereit und befasst sich mit folgenden Themen:
- Steigende Mitgliederzahlen: Die britische Tremor-Gesellschaft ist Mitglied der EAASM geworden. Die Gesellschaft unterstützt und berät Patienten, die an neurologischen Bewegungsstörungen leiden, unabhängig vom Alter oder Tremor-Typ.
- Nächster EAASM-Report: Seit ihrer Gründung vor zwei Jahren hat sich die EAASM zu einer anerkannten europäischen Vereinigung zum Schutz vor Arzneimittelfälschungen entwickelt. Sie steht in engem Austausch mit all ihren Mitgliedsorganisationen. Derzeit arbeitet die EAASM an einem Report, der sich mit der geplanten europäischen Gesetzgebung zum Thema Arzneimittelfälschungen – als Teil des sogenannten Pharma Pakets („Pharmaceutical Package“) – beschäftigt.
Weitere Informationen der EAASM und alle bisherigen Ausgaben des Newsletters finden Sie hier:
www.eaasm.eu/Media_centre/Articles
02.11.2009

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