Übungen für ein gutes Bauchgefühl

Um Verdauungsbeschwerden vorzubeugen, hat Brita Karnahl die Lefax Aquafitness entwickelt.

Am Anfang jeder Einheit steht der Wasserläufer als Aufwärmübung, um die Muskulatur zu lockern. Darauf folgen mit Seepferd, Frosch, Wassertwister und Wellenreiter vier gezielte Übungen, die der Verdauung gut tun. Am Ende sorgt der Wasserwirbel für einen entspannten Ausklang. Alle Übungen gibt’s in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sind leicht zu erlernen und für jede Altersgruppe geeignet. Eine besondere Sportlichkeit oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. „Ich empfehle 20 bis 30 Wiederholungen pro Übung. Die gesamte Lefax Aquafitness dauert circa 15 bis 20 Minuten und sollte ein- bis zweimal die Woche trainiert werden“, rät Karnahl. Damit die Übungen effektiv sind, sollte das Wasser mindestens bis zum Bauchnabel und höchstens bis zur Brust reichen. Dies entspricht einer Wassertiefe von 1,10 bis 1,35 Metern. Als Ort eignet sich jedes Gewässer mit ebenem Grund (zum Beispiel Hallenbad, Badesee). Interessierte können die Übungen mit einfachen Erklärungen kostenlos im Internet unter www.lefax.de herunterladen.

Aquafitness Uebungen

Hilfe bei akuten Beschwerden

Trotz gesunder Lebensweise und vorbeugender Maßnahmen wie Wassergymnastik können beispielsweise durch Stress Blähungen auftreten. Im Akutfall helfen rezeptfreie Präparate aus der Apotheke. Seit mehr als 50 Jahren hat sich der Wirkstoff Simeticon, enthalten in Lefax, bewährt. Simeticon wirkt rein physikalisch, wird nicht in die Blutbahn aufgenommen und vom Körper unverändert wieder ausgeschieden. Er ist somit auch für Schwangere geeignet.

Lefax Aquafitness für ein gutes Bauchgefühl

Die Lefax Aquafitness besteht aus einer Aufwärmphase, vier gezielten Übungen sowie einem Ausklang. Die Übungen weisen mehrere Schwierigkeitsgrade auf, die Interessierte nach Können wählen und variieren können. Eine besondere Sportlichkeit oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das gesamte Bewegungsprogramm regt den Stoffwechsel an und wirkt sich positiv auf die Verdauung aus.

Einstieg: Der Wasserläufer
Das Aufwärmen der Muskulatur ist wie bei jedem Sport auch bei der Aquafitness wichtig. Deshalb zu Beginn zwei bis drei Minuten locker auf der Stelle joggen. Die Arme sind angewinkelt und bewegen sich im Rhythmus zu den Beinen. Der Oberkörper bleibt senkrecht über der Hüfte.

Das Seepferd
Die Beine abwechselnd bis auf Hüfthöhe anheben. Ober- und Unterschenkel bilden dabei einen 90-Grad Winkel. Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich, wenn die Knie soweit wie möglich Richtung Wasseroberfläche gezogen werden. Wenn die Arme nun noch parallel vor dem Bauch ausgestreckt werden und im Wasser von links nach rechts wischen, ist die Übung am intensivsten.

Der Frosch
Bei dieser Übung stehen die Füße sprungbereit parallel auf dem Boden und drücken sich gleichzeitig fest vom Boden ab. Im Sprung werden sie an den Körper gezogen, die Arme nach unten an den Körper geführt. Schwieriger wird es, wenn die Beine seitlich nach außen gedreht und die Arme wie beim Froschsprung zwischen die Beine nach unten geführt werden. Am effektivsten ist die Übung, wenn die Arme auf Schulterhöhe nach vorn gestreckt und beim Sprung gegen den Wasserwiderstand V-förmig nach hinten geführt werden.

Der Wassertwister
In der Ausgangsstellung sind die Beine geschlossen, die Arme werden auf Brusthöhe angewinkelt. Nun wird wie an Land getwistet! Die Beine drehen zur Seite, der Oberkörper in entgegen gesetzter Richtung. Der ganze Körper und vor allem die Bauchregion rotieren im Takt mit. Als Variante die Beine grätschen. Hierbei werden die Arme gerade zu den Seiten ausgestreckt und gemeinsam mit dem Rumpf gegen den unteren Teil des Körpers gedreht. Bei der anspruchsvollsten Option werden die Beine beim Twisten vom Boden abgehoben und in die Hockstellung hochgezogen. Zwischendurch die Beine absetzen.

Der Wellenreiter
Diese Übung nutzt die natürliche Wasserdichte, die den Körper trägt: Zu Beginn die Beine anwinkeln, mit den Armen seitlich stabilisieren und im Wasser „sitzen“. Aus dieser Position heraus auf den Rücken legen und die Beine ausstrecken. Die Arme sorgen für Gleichgewicht. Anschließend von der Rückenlage in die Bauchlage wechseln, indem von der Körpermitte aus „gewippt“ wird. Hier sind die Bauchmuskeln gefragt! Die gleichen Bewegungen können zu beiden Körperseiten ausgeführt werden. Mehrmals die Lagen wechseln.

Ausklang: Der Wasserwirbel
Nach dem Übungsprogramm ist jetzt Entspannung angesagt! Die Hände vor dem Bauch zusammenführen und die Finger verschränken. Die Handflächen zeigen nach oben. Die Hände nun vor dem Bauch auf und ab führen, ohne dass sie den Bauch berühren. Durch die Bewegung entstehen kleine Wellen bzw. Wasserwirbel, die die Bauchmuskeln und den Darm sanft massieren und entspannen.

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