Engagement

Eine Auswahl unserer aktuellen Initiativen und Kampagnen:

Bayer ist Unterstützer der Nationalen Dekade gegen Krebs

Gemeinsam Krebsforschung entscheidend voranbringen

 

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  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Initiative zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit und weiteren Partnern ausgerufen, um Krebserkrankungen möglichst zu verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien zu verbessern und Lebenszeit und -qualität von Betroffenen zu erhöhen

  • Bayer setzt sich für die Entwicklung der Präzisionsonkologie als wichtiges Element der individualisierten Krebstherapie ein.

  • Voraussetzung für den Einsatz präzisionsonkologischer Therapien ist eine molekulare Tumortestung, zu der Bayer aufklärt.

 

Bayer ist als Unterstützer in die Nationale Dekade gegen Krebs aufgenommen worden. Ziel der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und weiteren Partnern ins Leben gerufenen Initiative ist es, Krebserkrankungen möglichst zu verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien zu verbessern sowie Lebenszeit und -qualität von Betroffenen zu erhöhen. Bayer setzt sich für die Entwicklung der Präzisionsonkologie ein und möchte als Unterstützer mit relevanten Akteuren aus Forschung, Politik, Industrie sowie Patientenvertretern einen „Dialog zur Präzisionsonkologie“ etablieren und nachhaltig voranbringen.

 

Präzisionsonkologie als wichtiger Schritt der individualisierten Krebstherapie
Krebs ist noch immer die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Aktuell erkranken jedes Jahr ca. 500.000 Menschen. Schätzungen zufolge werden es aufgrund der zu erwartenden Alterung der Gesellschaft bis zum Jahr 2030 etwa 600.000 Menschen sein.1 Die Entwicklung von immer präziseren und personalisierteren Therapien ist einer der jüngsten Fortschritte in der Krebstherapie – zu der auch die Präzisionsonkologie zählt. Sie fokussiert sich auf die Identifizierung molekulargenetischer Veränderung des Tumors, die ihn antreibt und wachsen lässt – unabhängig von Art und Lokalisation des Tumors. Ist diese erkannt, kann der Tumor präzise behandelt werden. Die Präzisionsonkologie verfolgt das Ziel der Chronifizierung vieler Krebserkrankungen bei möglichst guter Lebensqualität für Patienten.

 

Molekulare Testung als Routineuntersuchung noch etablieren
Eine spezifische Genmutation oder andere charakteristische genetische Veränderungen in den Tumorzellen können mithilfe von molekulargenetischen Tests nachgewiesen werden. Die Testergebnisse geben Ärzten Hinweise darüber, was die Pathogenese bzw. der Ursprung der Tumorerkrankung sein kann, und sie können daraufhin eine präzise Therapie auswählen. Bei mehr als einem Drittel der Patienten, die einen solchen Tumorgenomtest durchführen lassen, werden molekulargenetische Veränderungen gefunden, für die passende Therapien verfügbar sind.2 Jedoch ist bei einem Großteil der Tumorerkrankungen die molekulare Testung noch nicht immer Bestandteil der Routineuntersuchung.

 

Daher setzt sich Bayer dafür ein, die Bedeutung der molekularen Testung in der Onkologie zu stärken und unterstützt den Dialog mit Ärzten, Fachgesellschaften und Patientenorganisationen, damit in Deutschland Tumorerkrankungen frühzeitig diagnostiziert und einer möglichst präziseren Tumortherapie zugeführt werden. „Als Unterstützer der Nationalen Dekade gegen Krebs ist es uns ein besonderes Anliegen, noch mehr über molekulargenetische Tumortestung aufzuklären“, sagt Dr. Franz Böhme, Leiter Medizin Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital. „Nur wenn häufig und frühzeitig – also direkt bei Erstdiagnose oder zumindest im weiteren Krankheitsverlauf – eine molekulare Testung durchgeführt wird, können viele Menschen von den Fortschritten der Präzisionsonkologie profitieren.“ Auf der Plattform www.testedeinentumor.de stellt Bayer beispielsweise patientenorientierte Informationen zum Thema molekulare Diagnostik zur Verfügung.

 

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Flyer zu lesen. (pdf)

Über die Nationale Dekade gegen Krebs
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit und weiteren Partnern 2019 die Initiative „Nationale Dekade gegen Krebs“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist die Krebsforschung entscheidend voranzubringen und dabei Patientinnen und Patienten eng einzubinden, um ihnen immer bessere Chancen auf Heilung und Genesung zu eröffnen. In der auf zehn Jahre ausgerichteten Initiative arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Krebsforschung, Forschungsförderung, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft eng zusammen. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.dekade-gegen-krebs.de.  

Onkologie bei Bayer
Mit dem Ziel, das Leben von Menschen stetig zu verbessern, arbeitet Bayer an der Erweiterung seines Portfolios für innovative Behandlungen. Der Onkologiebereich bei Bayer umfasst fünf zugelassene Präparate sowie weitere Wirkstoffe in verschiedenen Phasen der klinischen Entwicklung. Alle diese Produkte spiegeln den Forschungsansatz des Unternehmens wider, der die Suche nach geeigneten Zielmolekülen zur Krebsbehandlung in den Vordergrund stellt. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.onkologie.bayer.de.

 


https://www.dekade-gegen-krebs.de/de/mission-ziele-aufgaben---gemeinsam-forschen-gegen-krebs-1700.html
Massard C, Michiels S, Ferte C, et al. High-throughput genomics and clinical outcome in hard-to-treat advanced cancers: results of the MOSCATO 01 trial. Cancer Discov. 2017;7(6):586-595

Bayer ehrt Wegbegleiter von Menschen mit Hämophilie

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Bayer zeichnet mit dem insgesamt 20.000 Euro dotierten PHILOS-Förderpreis seit 8 Jahren Wegbegleiter aus, die vorbildliche Betreuungsprojekte für Menschen mit Hämophilie initiieren. Die Preisgelder sollen die Umsetzung oder Weiterführung der Projekte ermöglichen und so Hämophilie-Patienten und ihren Angehörigen den Alltag mit der seltenen Erkrankung erleichtern.
Informationen zu den Preisträgern und zur Bewerbung finden Sie hier.

Hans-Jörg Weitbrecht Wissenschaftspreis

  • Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet der klinischen Neurowissenschaften

  • Bayer ist Initiator und Stifter des mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreises

 

Auszeichnung zu Ehren von Hans-Jörg Weitbrecht
Seit 1985 stiftet Bayer in Deutschland den Wissenschaftspreis, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird. Die Auszeichnung wurde zu Ehren von Professor Hans-Jörg Weitbrecht ins Leben gerufen. Der deutsche Psychiater und Neurologe († 1975) wurde 1956 an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn berufen, wo man ihm den Lehrstuhl für Psychiatrie und Neurologie übertrug. Er spezialisierte sich vor allem auf die Gebiete der Schizophrenie, Epilepsie und der Depression. Aus seinen Arbeiten konnten wertvolle Informationen für die moderne Therapie gewonnen werden.

 

Presseinformation zum Hans-Jörg Weitbrecht Wissenschaftspreis 2019:
Forschungsarbeiten zur Neurobiologie affektiver Störungen ausgezeichnet
 

Deutsches Förderprogramm für Augenheilkunde

imageAuf Initiative der Bayer Vital GmbH wurde in Deutschland das erste Förderprogramm für Augenheilkunde ins Leben gerufen. Ziel ist es, innovative klinische und grundlagenwissenschaftliche Forschungsprojekte zu unterstützen, die einer Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit Augenerkrankungen dienen. Dies gilt insbesondere für jene Augenerkrankungen, für die es momentan keine Therapien gibt oder für die es gilt, Behandlungsansätze zu verbessern. Einmal jährlich vergibt das Deutsche Förderprogramm für Augenheilkunde eine Fördersumme von maximal 50.000 Euro. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Expertenkommission aus renommierten Ophthalmologen und Grundlagenforschern, die die eingehenden Anträge begutachtet und bewertet.

 

Wir suchen in Deutschland tätige Kliniker und Grundlagenforscher - gerne auch Nachwuchstalente - die:

 

  • innovative Konzepte und Projektideen in der Augenheilkunde mit Schwerpunkt retinaler Erkrankungen verfolgen sowie

  • über eine ausgewiesene Expertise auf dem Gebiet der Augenheilkunde verfügen oder diese Expertise aufbauen wollen.

 


Presseinformation zu den Preisträgern 2019

Mehr unter www.foerderprogramm-augenheilkunde.de

Die Bepanthen®-Kinderförderung

Das Engagement umfasst eine jährliche Geldspende für das Kinderhilfsprojekt „Die Arche e.V.“ sowie auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnittene Förderprogramme. Die Förderprogramme basieren auf Erkenntnissen aus Sozialstudien, welche die Bepanthen®-Kinderförderung in Kooperation mit der Universität Bielefeld durchführt. Sie beleuchten die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen und die daraus resultierenden Auswirkungen.

 

imageSchlechtes Zeugnis fürs Sozialverhalten:
Aktuelle Sozialstudie von Bepanthen-Kinderförderung und Universität Bielefeld als Publikation veröffentlicht

 

Weil nicht nur Schulleistungen zählen: Studie untersucht Sinn für das gemeinschaftliche Miteinander von Kindern und Jugendlichen
Studienergebnisse jetzt umfassender als Publikation zusammengestellt
Mädchen sozialer, aber deutlich unzufriedener mit sich selbst als Jungen


Mehr zur Bepanthen Kinderförderung

Vorsicht Arzneimittelfälschung!

Was sind Fälschungen, wie können Sie sich schützen?

Die Gesundheitsversorgung in Deutschland ist sicher. Doch beim Kauf im Ausland oder online werden Patientinnen und Patienten zunehmend Opfer gefälschter Medikamente. Arzneimittelfälschungen sind heute weltweit ein ernstes Problem. Im schlimmsten Fall bedrohen Plagiate die Gesundheit oder sogar das Leben des Anwenders. Bayer engagiert sich im Kampf gegen den illegalen Handel mit Arzneimitteln.

 

Weitere Informationen zum Thema und wie Sie sich und Ihre Gesundheit vor Arzneimittelfälschungen schützen können, finden Sie unter "Vorsicht Fälschung".

 

Vorsicht Faelschung