Deutsches Förderprogramm für Augenheilkunde 2019

Bayer unterstützt Forschungsprojekt zur Autoimmunkrankheit Uveitis mit dem Deutschen Förderprogramm für Augenheilkunde


Berliner Ophthalmologin erhält für ihre Erforschung immunologischer und morphologischer Parameter der nicht-infektiösen Chorioretinitis eine Fördersumme in Höhe von 50.000 Euro / Expertenkommission fördert in diesem Jahr gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs / Bewerbungen für die Förderperiode 2020 werden bis 30. Juni 2019 angenommen

v.l.: Dr. Zoran Hasanbasic, Leverkusen, Facharzt für Augenheilkunde und Leiter Medizinische Fachabteilung Neurologie, Immunologie und Ophthalmologie Bayer Vital GmbH; Dr. Dominika Pohlmann, Berlin, Empfängerin Förderprogramm 2019; Prof. Dr. Thomas Langmann, Köln, Vorsitzender der Expertenkommission.

Leverkusen/Berlin, 1. April 2019 – Bayer hat die Nachwuchsforscherin Dr. Dominika Pohlmann von der Berliner Charité für ihre Forschungsarbeit im Bereich der Ophthalmologie mit dem Deutschen Förderprogramm für Augenheilkunde ausgezeichnet. Mit ihrem Projekt „Immunologische und morphologische Signaturen bei nicht-infektiöser Chorioretinitis zur Verbesserung von Therapie und Patientenbetreuung“ überzeugte sie die Expertenkommission und erhielt eine Fördersumme in Höhe von 50.000 Euro, die von Bayer gestiftet wird.

Nachwuchsforschern Starthilfe geben und Versorgung von Patienten verbessern
„In diesem Jahr unterstützen wir mit Frau Dr. Dominika Pohlmann gezielt eine junge Ophthalomologin, deren Forschung weitreichende Erkenntnisse verspricht – nicht nur für das tendenziell wenig beforschte Gebiet der Uveitis, sondern auch für das Verständnis von okulären Immunmechanismen im Allgemeinen“, so Prof. Dr. Thomas Langmann, Vorsitzender der Expertenkommission des deutschen Förderprogramms für Augenheilkunde.

Chorioretinitis, eine Form der Uveitis posterior, ist eine Erkrankung, die mit bleibenden Sehverlusten bis hin zur Erblindung einhergehen kann. Für die Beurteilung des Krankheitsverlaufs werden aktuell weitgehend subjektive klinische Bewertungen herangezogen. Ziel des von Pohlmann vorgestellten Projektes ist es, durch die Charakterisierung und Phänotypisierung der involvierten Immunzellen sowie durch Charakterisierung und Quantifizierung der morphologischen Veränderungen eine Verbindung zum klinischen Verlauf der Erkrankung herzustellen. Letztendlich dient der Ansatz als Grundlage für die Entwicklung neuer Therapien und damit der verbesserten Patientenversorgung.

„Ich freue mich sehr über die Fördersumme, die es mir ermöglicht, meine Forschung im geplanten Umfang zu realisieren“, sagte Pohlmann im Rahmen der Verleihung.

Bewerbungsphase für 2020
Auch im kommenden Jahr können sich Forscher für eine Fördersumme bewerben. Bayer wird dann bereits zum fünften Mal einen Wissenschaftler mit dem Deutschen Förderprogramm für Augenheilkunde auszeichnen. „Wir freuen uns sehr, weiterhin die ophthalmologische Forschung unterstützen zu dürfen“, sagte Dr. Zoran Hasanbasic, Leiter Medizinische Fachabteilung Neurologie, Immunologie und Ophthalmologie bei Bayer Vital GmbH. „Mit dem Programm möchten wir gezielt Kliniker und Grundlagenforscher, insbesondere auch Nachwuchswissenschaftler, fördern, die zu einer Verbesserung der therapeutischen Optionen in der Ophthalmologie beitragen.“

Die aktuelle Bewerbungsphase endete am 30. Juni 2019. Details zur Bewerbung sind unter www.foerderprogramm-augenheilkunde.de erhältlich.

Über das Förderprogramm

Auf Initiative der Bayer Vital GmbH wurde in Deutschland das erste Förderprogramm für Augenheilkunde ins Leben gerufen. Ziel ist es, innovative klinische und grundlagen-wissenschaftliche Forschungsprojekte zu unterstützen, die insbesondere translationale Ansätze darstellen und einer Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit Augenerkrankungen dienen. Dies gilt insbesondere für jene Augenerkrankungen, für die es momentan keine Therapien gibt oder für die es gilt, Behandlungsansätze zu verbessern.
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